nicht nur ein würdiger Abschluss, sondern sogar ein perfekter

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stephie89 Avatar

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Biss zum Ende der Nacht ist der großartige Abschluss einer grandiosen Serie. Trotz der über 700 Seiten habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte es beinahe nicht aus der Hand legen.
Die Hochzeitsvorbereitungen und die Zeremonie waren unglaublich schön und auch Bella gewann wieder an Sympathie, nachdem sie endlich mit Jacob abgeschlossen hatte und begriff, was für ein Glück sie hat. Sogar die Hochzeit gefiel ihr endlich.
Die Szenen auf der Insel waren alle samt toll und brachten einen mehr als einmal zum Schmunzeln, wie z.B. bei Bellas eher ungeschickten Verführungsversuchen. Das erste Mal zwischen Bella und Edward kann man zwar leicht überlesen, da es gerade mal angedeutet wird. Die darauf folgenden Mal ist es jedoch eindeutiger, obwohl Stephenie Meyer dennoch auf sämtliche Details verzichtet und es eigentlich immer nur ein davor und ein weit danach gibt.

Von der Idee, dass Bella schwanger wird, war ich zunächst gar nicht begeistert, was aber auch zum Teil an den furchtbaren Beschreibungen und Erklärungen lag, die im vorher schon gelesen hatte. Nachdem das Baby dann auf der Welt war, erging es mir genauso, wie allen anderen Charakteren des Buches. Ich habe Renesmee sofort in mein Herz geschlossen, man muss sie einfach gern haben.

Biss zum Ende der Nacht ist in drei Bücher aufgeteilt. Das erste und das dritte Buch werden wie immer aus Bella Sicht erzählt, wobei das erste von der Hochzeit und der Zeit auf der Insel, das dritte von der Zeit nach der Geburt handelt.
Das zweite Buch ist aus Jakes Sicht geschrieben und beleuchtet die Zeit der Schwangerschaft. Mir persönlich hat dieser Teil am wenigsten gefallen. Jake war mir immer äußerst unsympathisch und oftmals kamen so viele Gedanken hintereinander, dass ich sie den einzelnen Werwölfen nicht mehr zuordnen konnte.

Am besten hat mir das dritte Buch gefallen, in dem Bella endlich auch ein Vampir ist und die Welt mit ganz neuen Augen sieht. Ihr Glück darüber, dass ihre Gefühle für Edward sich nicht verändert haben und sie sich endlich ebenbürtig sind, ist förmlich ansteckend. Es war schön, ihre ersten neuen Eindrücke mit ihr zu teilen und zu sehen, wie gut ihr dieses Leben steht.
Es war auch schön, dass sie trotz einiger Schwierigkeiten einen Weg gefunden hat, mit Charlie in direktem Kontakt zu bleiben und ihm auch sein Enkelkind zu zeigen, auch wenn sie für Charlie als adoptiert galt.

Dass Jake sich auf Renesmee prägte, gefiel mir eigentlich nicht besonders, war aber eine gute Lösung. Die Dreiecksgeschichte war damit endgültig Vergangenheit und der Konflikt mit den Werwölfen löste sich dadurch auch in Luft auf. Die Szene, in der Bella davon erfährt und ausrastet, war eine der besten des ganzen Buches.

Auch der Showdown am Ende war großartig, wenn auch ein wenig unspektakulär. Bis zum Ende wusste man nicht, wohin Alice verschwunden war, ob sie zurückkehrt und ob Bella und Edward ihre Tochter vor den Volturi beschützen können.
Das Kampftraining und Bellas Fähigkeit gehörten ebenfalls zu den Highlights des Buches. Es war sehr interessant, die ganzen anderen Vampire kennen zu lernen, die den Cullens als Zeugen beistehen wollten. Vor allem Zafrina und ihre Beziehung zu Renesmee hatten es mir besonders angetan.

*FAZIT*
Insgesamt war Biss zum Ende der Nacht nicht nur ein würdiger Abschluss, sondern sogar ein perfekter. Bellas Erlebnisse als Vampir waren einfach unglaublich schön zu lesen. Ich habe jede Seite davon genossen und bin wirklich traurig, dass es nun vorbei ist. Es hätte zwar noch ein paar mehr Szenen zwischen Bella und Edward geben können, dafür sind die letzten Seiten aber noch einmal unglaublich romantisch und runden die Geschichte perfekt ab. Ein noch besseres Ende wäre wohl kaum möglich gewesen.