Es ist nicht alles Gold was glänzt…

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katharina1981 Avatar

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… oder wer sitzt am längeren Hebel.

 

Die Geschichte beginnt 1964 mit einem Überfall auf einen Geldtransporter und setzt sich dann fort bis 1972.

Blut will fließen, ist der Abschluss einer Trilogie.

 

James Ellroy hat einen sehr eigenen Stil, er schreibt in sehr kurzen Sätzen, direkt und unverschnörkelt.

Seine Sprache ist sehr geradlinig, der Aufbau seines Buches hingegen ist das gar nicht.

Von Kapitel zu Kapitel wechseln die Schauplätze, die Personen oder die Zeit der Handlung.

Er baut viele Rückblicke ein, zeigt Einträge in ein Tagebuch, Zeitungsausschnitte und Akteneinblicke.

 

In seinem Buch gibt es viele für die Handlung wichtige Personen, von denen auch schon eine ganze Menge ziemlich am Anfang eingeführt werden.

Das mag zu Beginn ein wenig schwierig sein, vor allem, wenn man die 2 Vorgänger nicht kennt.

Aber nicht aufgeben, wer sich am Anfang ein wenig Mühe gibt, sich in die Story einzuleben, legt das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand.

Das kennen der beiden ersten Bänden der Trilogie, ist nicht unbedingt notwendig, das Buch ist auch so ein Genuss.

 

Dieses Buch erzählt genial und gewagt eine Story, über Gut und Böse und vor allem über Macht, in Politik, FBI und CIA.

 

Ein klasse Politthriller, der erschreckend realistisch wirkt.

 

Ein wirklich hochwertiges Werk, das zu Beginn wohl etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber vom Stil und dem Aufbau her nicht besser geschrieben sein könnte.

 

Wirklich empfehlenswert, egal ob mit oder ohne Vorkenntnis aus den beiden Vorgängern der Trilogie.