Gute, aber altbekannte Idee!

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wortteufel Avatar

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Die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, ist verdammt gut. Nur leider ist sie nicht so originell, dass sie nicht bereits einige Roman- und Drehbuchautoren zuvor gehabt hätten. Während das Buch wirklich spannend beginnt und die Handlungsstränge, die sich allmählich ineinander weben, den Leser zunehmend verwirren, macht es doch relativ schnell "klick" und wenigstens dem geübten Leser ist rasch klar, worauf das ganze hinausläuft und mit was oder wem man es hier zu tun hat.
Ich war dann auch sehr enttäuscht davon, dass ich mit meiner ersten Vermutung vollends richtig lag und auf einen gelungenen Twist Richtung Ende wartete ich vergebens.
Unterm Strich ist "Boy in the Park" nicht schlecht gemacht, aber sehr vorhersehbar und auch der Thrill-Faktor ist denkbar niedrig, da so richtig eigentlich nix passiert. Schade eigentlich! Einmal mehr ein Fall von: "Kann man lesen, muss man aber nicht!"