Schlechte Lektüre

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
freyheit Avatar

Von

Meine Meinung:

Was war das für ein Buch? Manchmal fehlen mir einfach die Worte dafür, schlechte Lektüre in annehmbare Worte zu packen!

Mia Saunders kann mich schon lange nicht mehr überzeugen. Hier setzt sie tatsächlich noch einmal etwas drauf. Die Anfänge des Buches sind wirklich schrecklich. Ihr Freund Weston kommt nach einem traumatischem Erlebnis aus der Gefangenschaft wieder nach Hause. Soweit so gut. Allnächtlich verfolgen ihn nun böse Alpträume und anstatt ihm gut zuzureden, ihn sanft zu berühren, ihn irgendwie zu beruhigen, hat Mia nichts anderes zu tun als sich nackt zu machen und sich sexuell von ihm benutzen zu lasse. Das Schlimme daran, sie hält das für Liebe und eine wirklich gute Idee. Geht`s noch?!

Die Dialoge die sie mit ihrer „besten Freundin“ Ginelle führt sind weit unter der Gürtellinie. Ich bin stark versucht das Buch in die Ecke zu schmeißen.Aber....
Ich überblättere einfach viele Kapitel und setzte im Dezember bei Kapitel 10 wieder an.
Oh, siehe da...jetzt ist es richtig gut. Was auch immer mit der Autorin zwischen den vielen Seite passiert ist, aber jetzt bekam ich das, was ich von Carlan gewohnt war. Das letzte Kapitel ist wirklich schön geschrieben. Souverän, gefühlvoll, nachvollziehbar schildert Carlan das Treffen zwischen Mia und ihrer Mutter. 15 Jahre haben sie sich nicht gesehen und es gibt einiges zu erklären. Ich kann Mias Reaktion das erste Mal nachvollziehen.

Besonders ihr Bruder Maximus finde ich toll. Er rettet vieles. Ein toller Familienmensch und Mann :-)

Das Ende des Buches hätte dann auch nochmal richtig schön sein können, wenn Ginelle nicht zugegen gewesen wäre. Ich mag diesen Charakter einfach nicht.

Fazit:

Wer sich einzig an den erotischen Szenen laben will, ist mit diesem Buch wunderbar bedient, denn davon gibt es reichlich. Intelligenz Seitens der Protagonistin darf man aber nicht erwarten.