Calendar Girl die erste

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dianab Avatar

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Audrey Carlan setzt mit ihrem Buch „Calendar Girl – Verführt“ eine neue Variante der Young Adult Romanze um. Hauptakteurin ist Mia Saunders. Sie braucht dringend Geld, um die Schulden ihres Vaters zurück zu zahlen. Der ist Spieler und Trinker, lieh sich Geld von Mias Ex Blaine. Er ließ ihren Vater zusammenschlagen, weil er sein Geld nicht zurückbekam. Da der Vater jetzt im Koma liegt, ist es an Mia das Geld aufzutreiben. Sie macht das naheliegendste, sie verdingt sich in der Firma ihrer Tante als Escort Girl. Ein Jahr lang wird sie jeden Monat einem anderen Kunden Gesellschaft leisten, um das Geld zu verdienen. Im ersten Teil der Reihe „Calendar Girl – Verführt“ sind nun die Monate Januar, Februar und März dran. Die Geschichten sind sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Das schöne an dieser Variante der Geschichte ist, dass Mia jeden Monat erneut wieder auf neue Charaktere und Situationen und Städte trifft. So bleibt es immer spannend.

Die Charaktere sind eher an der Oberfläche gehalten und spiegeln höchstwahrscheinlich nicht den amerikanischen Mainstream wider. Es sind eher auffällige Typen, die Männer immer wahnsinnig gutaussehend, auf die Mia hier trifft. Sie selber ist selbstbewusst und möchte über ihr eigenes Leben bestimmen. Durch die Ausgangssituation der Geschichte ist diese Einstellung etwas unglaubwürdig, denn sie begibt sich ja gezwungen durch ihren Vater in die ganze Situation.

Trotzdem: Audrey Carlan schafft es in „Calender Girl – Verführt“ ganz gut, mich kurzweilig zu unterhalten. Sie trifft das Ziel dieses Genres sehr gut, sie spinnt immer wieder neue Liebesgeschichten für Mia. Ich bin gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird. Ich werde auf jeden Fall die anderen drei Teile der Serie auch lesen, deshalb gibt es von mir vier Sterne.