Dancing Queen

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Die Leseprobe beginnt mit einem wohl furchtbarsten Tag des Lebens von Maddie, der Protagonistin des Romans "Canding Queen". Nachdem ihr Freund ihre Beziehung beendet hat und sie wie einen nassen Pudel im Regen stehen ließ, bekommt Maggie einige Stunden später einen Anruf von ihrer Mutter, die sie sofort dazu auffordert nach Hause zu kommen. Als sie schließlich dort ankommt, kündigen ihre Eltern, die ganz nebenbei "DAS 80er-Jahre-Popduo" und Musiklegenden sind, eine Nachricht an. Mutter und Vater wollen bald schon eine driemonatige Revival-Tour machen und ihre Tochter Maddie soll sich solange um deren Karaoke-Bar kümmern. Für Maddie ist das eine Katastrophe, denn während ihre Eltern ihr ganzes Leben der Musik gewidmet haben, kann Maddie nicht einmal singen. Einige Stunden später brechen die Eltern auch schon auf und Maddie ist dazu gezwungen, sich mit der furchtbar heruntergekommenen Bar außeinander zu setzen.

 Mein erster Eindruck war wohl zu erst einmal die Betrachtung des Covers, welches sehr frech und witzig wirkt und auch im Bezug auf die Farbverwednung ist das Cover sehr knallig uns auffällig. Und auch der Vergleich mit ABBA's Hit "Dancing Queen" betont die Auffälligkeit. Neben dem Cover zeigt auch der erste Satz des Klappentextes "Maddie kann nicht singen. Eigentlich keine Schande, wären ihre Eltern nicht DAS 80er-Jahre-Popduo – und Inhaber einer Karaoke-Bar." den Witz und die Problematik des Romans, welche von der Leseprobe meiner Meinung noch verstärkt wurde.

Nach der Leseprobe urteilend würde ich vermuten, dass es sich bei "Dancing Queen" von Ella Kingsley um ein Gute-Laune-Buch handelt. Durch den flüssigen Schreibsil ließ sich die Leseprobe sehr leicht und schnell lesen, was vom ganzen Buch wohl zu erwarten ist. Sehr gut gefällt mir der Witz und die Selbstironie, welche die Autorin Ella Kingsel mit in die Handlung einbringt.

Was mich ein wenig stört und teilweise auch etwas nervt ist der Charakter Maddie selbst. Ich habe das Gefühl, dass die Frau sehr unreif und abhängig erscheint und ich sie beinahe mit einem Teenagermädchen vergleichen kann. Ich hoffe stark, dass es möglicherweise einen Wandel des Charakters im Roman gibt und Maggie vielleicht doch noch ein wenig erwachsen wird.