Ein märchenhafter Thriller

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zugroaster Avatar

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In einem Haus in einem irischen Dorf werden 3 Leichen gefunden. Bei der Durchsuchung des Hauses findet die Polizei heraus, das es sich hierbei um die sterblichen Überreste der Schwestern Fiona und Roisin und deren Tante Moira handelt. Die Beweise deuten darauf hin, daß die Tante ihre Nichten als Sklaven gehalten hat und verhungern ließ. Dann muß sie sich den Kopf gestoßen haben und ist schlieslich selber gestorben. Als letztendlich Spuren eines verschwundenen dritten Gefangenen auftauchen rätselt die Polizei, wer denn nun der Mörder und wer das Opfer sei.

Einige Zeit nach diesem Vorfall findet der Postbeamte Neill ein von Fiona verschicktes Päckchen mit der Adresse: An Irgendjemanden. Als er es öffnet, entnimmt er ihm Fionas Tagebuch, liest ihre Geschichte und macht sich an die Lösung des Falles

Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt. Der Großteil wird uns von einem unbekannten Erzähler vorgetragen und die anderen Abschnitte sind jeweils aus der Sicht von Fiona und Roisin niedergeschrieben. Die Mädchen tragen dabei ihren Teil in Form von einem Tagebuch bei. Hier hatte ich das Problem, daß ich nach Fionas Part Schwierigkeiten hatte mir Roisin vorzustellen.

Das Tempo der Story ändert sich hin und wieder,was dem Lesefluß aber keinen Abbruch leistet.

Ich denke, die große Frage hinter der Geschichte lautet: Ist es erlaubt zu töten? Und wenn ja warum?

Diese Frage wird hier wunderschön und spannend in diesem märchenhaften Thriller verarbeitet.

 

Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung und ich warte auf mehr.

 

 

 

 

 

carpe noctem