Vermenschlichte Affen

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moneypenny Avatar

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Der Journalist John Thigpen hat Isabell im Affenhaus besucht, um sich dort ein Bild von den vermenschlichten Affen zu machen die mittels ASL - einer Gebärdensprache mit den Menschen komunizieren.

Abends, nachdem der Journalist schon abgereist ist, passiert etwas Schreckliches. Die Türe des Affenhauses wird gesprengt und eine Feuerwalze erwischt Isabell.

Die Geschichte macht einen neugierig auf mehr. Man fragt sich was nach dem Vorfall aus Isabell wird, wird sie überleben, was war das überhaupt für ein Anschlag, welche Rolle spielt der Journalist, was wird aus den Affen, sind sie noch zugänglich für Menschen und und und.

Die Geschichte als solche hat einfach mal eine andere Handlung als andere. Und irgendwie scheint es ja auch fast arrogant einfach abzutun, dass es so etwas gar nicht geben könnte, dass wir Menschen die einzige Rasse sind die höher entwickelt ist. Und soweit weg, das sich Aktivisten für eine vermeindlich gute Sache einsetzten, dabei aber vielleicht mehr kaputt machen als gut ist und letztendlich kein Lebewesen gequält wurde oder die Umwelt geschädigt wurde. - Das gibt es wohl auch. Und trotzdem kam mir die Geschichte doch sehr weit weg vor und hat mich daher nicht ganz so in ihren Bann gezogen.

Die Gestaltung der Seiten und des Cover gefallen mir sehr gut. Das weckt so ein wenig das Gefühl von Freiheit und Dschungel und man findet sich gedanklich vielleicht noch schneller in die Geschichte ein.