Gott würfelt nicht

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Gott würfelt nicht ist kein Zitat der Leseprobe aber von Albert Einstein, der eine Schlüsselrolle des Buches einnimmt. Ausgehend von einem Treffen mit dem Premierminister bei dem es um Unterstützung des Landes Israels (Bezug zum Bau der Atombombe) geht. Desweiteren werden bei dem Treffen das von CIA-Angehörigen mitgeschnitten wird um Fragen der Existenz Gottes. Demzufolge glaubt Albert Einstein an eine göttliche Macht, aber nicht an den Gott der Bibel. Im Jahre 2006 bekommt der Prof. Tomás Noronha das Angebot ein gefundenes Dokument Einsteins "Die Gottesformel" zu analysieren und zu dechiffrieren. Äußerst interessant finde ich die Kombination aus wissenschaftlichen Thesen und der fiktiven Geschichte. Schon die anfänglichen Darstellungen, die die Allmächtigkeit und Fürsorglichkeit Gottes geschickt und nachvollziehbar hinterfragen sind spannende Gedankenspiele, die eingebettet in einen Spionagethriller aus Vergangenheit und Gegenwart mich begeistern konnten. Der Vergleich mit Dan Brown, der vorgenommen wird, ist für mich nur bedingt richtig, da in diesem Buch wissenschaftlich anerkannte Theorien Verwendung finden, während Brown Fakten konstruiert, die keiner Prüfung stand halten. Offensichtlich ein intelligent geschriebenes Buch, das auf jeden Fall näher in Augenschein genommen werden sollte. Würde mich auf jeden Fall sehr über ein Rezensionsexemplar freuen!