Gut geschrieben, aber zäh

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
wien_erleserin Avatar

Von

Das Buch stellt sich mit einer sehr ansprechenden Aufmachung dar. Das satte grün des Cover sticht angenehm hervor und deutet schon zumindest den Beginn der Geschichte an.

Diese beginnt tatsächlich im Wald, als Charlie Berg, der Protagonist, mit seinem Großvater im Dickicht sitzt um einen Hirsch zu erlegen. Doch etwas geht schief und der Opa stirbt. So nimmt ihre Geschichte ihren Lauf. Man lernt aus Charlies Vergangenheit kennen und die Geschehnisse rund um seine große Liebe, die eigentlich in Mexiko lebt.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, die Wortwahl und der Stil sind hervorragend, ein sehr flüssig zu lesendes Buch. Was ich nur als eher anstrengend empfunden habe ist die wenig geradlinige Art der Erzählung. Ich wusste zu Beginn nicht so recht worauf der Autor hinauswollte, wohin die Geschichte zusteuert. Die Story ist zusätzlich einfach zu lang und ausgedehnt. Sie hat mich immer wieder verloren.

Zusammenfassend kann ich das Buch als frech und frisch beschreiben, mit einigen Längen. 200 Seiten weniger, hätten der Geschichte sehr gut getan.