Ein leiser Krimi

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katervictor Avatar

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Als ich die Leseprobe durchgelesen hatte, war ich Feuer und Flamme für das Buch. Da ich Agatha Christie sehr gerne gelesen habe, dachte ich an vielen Ähnlichkeiten.
Den ersten Dämpfer bekam ich, als man erfährt, wer der Täter ist. Aber dann dachte ich, gut, das kann noch sehr spannend werden.
Richtig spannend wird es nicht wirklich, habe ich auch nicht angenommen.
Mehr erhoffte ich mir vom Ermittler. So in der Art wie Poirot.
Nun ja, der Schluss ist befriedigend, eigentlich ein gelungener Roman. Leicht, leise...vielleicht besser verständlich, wenn man mehr von den moralischen Dilemma weiß, die der Schwager hatte. Das wurde mir spät klar, aber ich hätte einen höheren Gerechtigkeitssinn erwartet.
Positiv die Entwicklung der "unterdrückten" Tochter. Die aufgeblüht ist, nachdem sie das Haus verlassen hat.
Zwischendurch tat ich mich auch schwer mit der Distanz zwischen den Familienangehörigen, aber das macht es letztendlich aus.