Tragische Liebesgeschichte à la Jojo Moyes

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maikesoest Avatar

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Inhalt


Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?

Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St.-Lorenz-Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.

Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern und damit die Chance auf das Glück?

(Quelle: Klappentext)


Meine Meinung


Ich fange wie immer mit den Charakteren an: Mae mochte ich am Anfang nicht so gerne, weil sie so in Selbstmitleid zerfließt und sie so naiv und irgendwie auch ein bisschen doof rüberkommt. Aber später mochte ich sie ziemlich gerne, genauso war es mit Gabe, ihn mochte ich am Anfang nicht, weil er nie werden wollte wie sein Vater und er trotzdem genau so geworden ist, aber auch ihn mochte ich im Laufe der Geschichte immer lieber. Maes Großmutter Lily kann ich überhaupt nicht leiden, das ändert sich diesmal auch nicht, ganz im Gegenteil ich mag sie immer weniger. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch ziemlich Mitleid mit ihr hatte, weil meine Oma ihr sehr ähnlich ist. Maes Großvater George mochte ich am Anfang und am Ende mochte ich ihn auch wieder, aber in der Mitte konnte ich ihn leider gar nicht leiden. Den Schreibstil fand ich ziemlich toll, da man abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Charakter liest. Die einzelnen Kapitel sind auch nicht allzu lang so dass man auch relativ schnell und gut durchkommt. Die Geschichte selbst hat mir auch ganz gut gefallen, auch wenn ich mich oft über einzelne Personen aufgeregt habe und ich oft auch ziemlich erschüttert und traurig war, da die Geschichte wirklich sehr emotional ist. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden, weil es genauso war wie ich es mag, nämlich ganz ausführlich und kein offenes Ende.


Fazit


Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen, weil ich es ziemlich gut fand, auch wenn es nicht perfekt war. Wer gerne tragische Liebesgeschichten à la Jojo Moyes mag, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.