Das Glüclk, wie es hätte sein können

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usella an dallein Avatar

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Der Roman "Das Glück, wie es hätte sein können" erzählt auf 220 Seiten die ungewöhnliche komplexe und leidenschaftliche Affäre eines 60-jährigen Vaters einer jungen Familie und einer gleichaltrigen, verheirateten Klavierstimmerin.
Die Liebe und Verbundenheit zur klassischen Musik zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman und tritt in unterschiedlichster Weise bei allen Charakteren zum Vorschein.
Der Einstieg fällt trotz alltäglicher Wortwahl schwer, da der Leser sich aufgrund der starken Symbol- und Metaphernlastigkeit sowie durch emotionale und stark ausgeprägter Situations- und Gefühlsdarstellung nur mit freiem Kopf auf den Roman einlassen kann. Auffällig ist der Wechsel der Erzählerperspektive wodurch die Autorin eine starke Symphatielenkung erzielt. Durch die Vertiefung der Biografien werden diese allerdings traditionell mit Hilfe des dramaturgischen Bogens aufgelöst. Empfehlenswert für Liebhaber der klassischen Musik und Philosophie.