Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

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borderzicke Avatar

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Pearls Mutter stirbt bei der Geburt von Rose, Pearls Halbschwester. So lebt Pearl fortan alleine mit ihrem Stiefvater und Rose. Das Kleinkind braucht natürlich viel Pflege und muss umsorgt werden. Aber genau das wirft Pearl ihrem Vater vor, dass er Rose, als leibliche Tochter, bevorzugt und sie vernachlässigt. Der Stiefvater selbst ist mit der Situation überfordert, da er auch den Tod seiner Frau verkraften muss und nun für zwei Kinder sorgen muss. trotzdem bemüht er sich immer wieder um Klärung der Situation. Pearl wird zudem noch von dem Geist ihrer Mutter begleitet, denn sie sieht ihre Mutter immer wieder über ein jahr verteilt. Ob diese Erscheinungen real oder eingebildet sind bleibt offen.
Der Roman ist in einer eindrucksvollen und fesselnden Schreibweise verfasst. Mir kamen immer wieder die Tränen beim Lesen, da man sich durch diese Schreibweise gut in Situationen und Personen einfühlen kann. Für meinen Geschmack war der Roman an manchen Stellen zu traurig, so dass ich ihn immer wieder weggelegt habe und erst nach ein paar Tagen wieder weitergelesen habe. Das konnte ich auch deswegen, weil manche Stellen etwas langweilig waren. Pearl versinkt an manchen Stellen fast in Selbstmitleid und weder in der Handlung noch in Pearls Denken gibt es über mehrere Seiten eine Veränderung.