Im Alter von elf Jahren

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gummi Avatar

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Im Alter von elf Jahren verlor Jane Weld ihren Vater Luce. In der Gemeinde, in der sie aufwuchs, hält sich das Gerücht, der Ehemann von Ada - der Geliebten von Janes Vater - soll diesen umgebracht haben. Jahre später verliebt sich Janes Tochter Marne in einen von Adas Söhnen. Und die Geschichte kann losgehen....

Nun ja, ich bin etwas zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Die Geschichte an sich hat sicher Potential. Zwar nichts Großes, aber durchaus ein spannendes Thema, das dem Leser einiges verspricht. Durch die Art und Weise der Erzählung kann dieses Versprechen zum Teil sicher eingelöst werden. Der Schreibstil hat das gewisse Etwas - er erzählt viel, doch verrät doch nur wenig. Und damit gewinnt das Buch an Spannung bzw. in einer gewissen Art und Weise eben an Geheimnissen. Allerdings...so ganz zufrieden lässt mich das Buch nicht zurück. Die Figuren blieben mir fern, auch wenn diese noch so genau geschildert wurden. Ich konnte keine Bindung aufbauen, habe oft die Handlungen nicht nachvollziehen können und dieser geheimnisvolle Schreibstil hat mich später nur noch genervt, weil mir im Nachhinein die meisten "Entdeckungen" als hochgepuscht vorkamen. Es mag wieder eins dieser Bücher gewesen sein, bei denen der Funke nicht übersprang, obwohl das Buch an sich nicht schlecht war. Ich bin sicher, spätestens in ein paar Monaten weiß ich kaum noch, um was es ging.