Höhen & Tiefen

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maeddsche Avatar

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Das Buch:

"Das Panama Erbe" ist der zweite Teil der Amakuna-Reihe von Susanne Aernecke und befasst sich mit Sina und Neri in der Gegenwart und Tamanca und Itapiú in der Vergangenheit - beides liebende Paare, die die Aufgabe haben Amakuna vor der Machtgier der Menschheit zu beschützen und dabei allerhand Bedrohungen und Gefahren ausgesetzt sind.

Mein Eindruck:

Zunächst vorweg: ich persönlich bin der Meinung, dass man das Buch auch lesen kann, ohne den ersten Teil zu kennen - mir selbst ging es so. Zwar gibt es einige Andeutungen und Bezüge zum ersten Teil, die Handlung insgesamt kann man aber dennoch gut nachvollziehen und verstehen.

Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch und auch super gefesselt, sodass ich unbedingt weiter lesen wollte. Leider konnte die Autorin diese Spannung für meinen Geschmack nicht aufrecht erhalten, sodass das Lesen immer schleppender voran ging und es mir teilweise kaum noch Freude bereitet hat.
Es gibt immer wieder kleinere spannende Momente, die vielen Seiten dazwischen sind jedoch weniger fesselnd und ziehen die Handlung unnötig in die Länge.
Außerdem gibt es für meinen Geschmack in der Geschichte einfach zu viele glückliche Zufälle, wo einfach alles perfekt zu laufen scheint und die Protagonisten nicht wirklich etwas dafür tun müssen. Ist dies zu oft der Fall, wirkt auf mich alles zu unrealistisch und zu zwanghaft positiv.

Da die Reihe aus drei Bänden bestehen soll, hat das Buch ein offenes Ende. Trotzdem werden viele Fragen bereits beantwortet, gleichzeitig bleibt aber auch genug unausgesprochen oder werden sogar neue Fakten angeteasert, sodass die Neugierde auf den weiteren Verlauf geweckt wird.

Mein Fazit:

Die Handlung an sich ist toll und regt an, über die Machtverhältnisse in der Welt und die Gier der Menschen nachzudenken und sich vielleicht auch an die eigene Nase zu fassen. Dennoch bin ich nicht vollständig überzeugt, da für meinen Geschmack der Spannungsbogen zu unregelmäßig durch das Buch führt und so der Handlung schadet.