Besondere Stimmung

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miriamel Avatar

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 Die kurze Leseprobe hat auf mich einen starken Eindruck hinterlassen, aber weniger aufgrund der Handlung oder Dialoge, sondern aufgrund der besonderen Stimmung, die sie hatte. Den jungen Tristan umspielte für mich gleich von Anfang an eine eigenartige Melancholie und ich spürte, dass etwas in ihm vorgeht. Es sprang recht schnell mein Kopfkino an und aufgrund dieser eigenartigen Atmosphäre durchlief Tristan die Szenen, ob jetzt im Zug oder in der Pension oder später im Pub, wie in einer leichten Zeitlupe und mit einer eher in Pastell/Schwarzweißfarben gehaltenen Aufnahme. Das hört sich jetzt vielleicht seltsam an, aber so wirkten die Szenen auf mich. 

Trotzdem wurde ich natürlich auch neugierig auf Tristan und das, was ihn beschäftigt. Ich will wissen, was passiert ist. Aber gleichzeitig bin ich auch neugierig auf die Gegenwart, die hier so detailliert mit den Vermietern und dem Gast im Pub beschrieben wurde. Die Umstände der Verzögerung von Tristans Zimmerbereitstellung oder auch das Gespräch im Pub waren so interessant erzählt, dass diese Geschehnisse in Verbindung mit der seltsamen Atmosphäre einen Sog entstehen ließen, um mich schnell ans Ende der Leseprobe zu führen. Weiterlesen will ich auf jeden Fall!