Der Apfelsammler

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maya Avatar

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Ein Buch über zwei Frauen, in zwei Zeitebenen. Im Roman wird zwischen Vergangenheit (Eli) und Gegenwart (Hannah) gewechselt,
was auch durch das Schriftbild zu erkennen ist.
Eli hatte eine schwierige Kindheit, ein strenger Vater und eine jüngere Schwester, auf die sie sehr eifersüchtig reagiert. Sie lernt Giorgio kennen und lieben. Dieser ist aber leider verheiratet.
Hannah erfährt vom Tod ihrer Tante Eli, bei der sie nach dem frühen Tod ihrer Eltern aufgewachsen ist. Nach einem Streit trennt sie sich von ihrem Freund,
der verheiratet ist. Sie hat endlich erkannt, dass er sich nie von seiner Frau trennen wird. Hannah macht sich kurze Zeit später auf den Weg nach Castelnuovo, dem letzten Wohnort ihrer verstorbenen Tante Eli. Sie möchte sich um den Nachlass kümmern.
Hannah bedauert, dass sie sich so wenig Zeit für Eli genommen hat und versucht nun, durch Kontakt zu den Dorfbewohnern,
etwas mehr über das Leben ihrer Tante zu erfahren. Einige Nachbarn reagieren seltsam erschrocken und abweisend auf Hannah. Liegt das an Eli?

Beim Lesen versinkt man in der Geschichte, ich wollte, genau wie Hannah, das Geheimnis von Eli lüften.
Dies ist ein traurig-schöner Roman, wie das Leben eben manchmal auch ist.
Als Sommerlektüre genauso gut geeignet, wie auch an grauen kalten Wintertagen, zum Wegträumen in ein sonniges Italien.