Harmonischer Titel, spannende Handlung!

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Die Leseprobe beginnt mit zwei Sichten. Zu erst einmal wird von einer süditalienischen Familie erzählt, ein Eherpaar mit zwei älteren Söhnen und einer kleinen Tochter. Sowohl das Ehepaar, als auch die Söhne, sind zufrieden und glücklich mit ihren Berufen. Das Leben dieser Familie zeigt typische, kleine Probleme bzw. Konflikte. Die Mutter möchte, dass ihre Söhne so schnell wie möglich heiraten und eine Familie gründen. Die zweite Sicht, zeigt das jetzige Leben der jüngeren Tochter Carmelina, genannt Melina. Sie lebt eingesperrrt im kalten Norden bei ihrer Tante, muss sich docrt vertecken, da ihr sonst eine Gefahr droht. Hier muss ich wohl sagen, dass ich den Klappentext erst nach der Leseprobe gelesen haben und vorher ahnungslos darüber war, weshalb sich das Mädchen versteckt und sich eine Jungenfrisur schneidet, nicht mal einen Anruf mit ihrer Familie tätigen darf und auch nicht aus dem Haus gehen darf.

 

Man spürt als Leser deutlich wie sehr sie darunter leidet und auch wie groß das Vermissen im Bezug auf ihre Familie ist. Trotz Dessen war mir als Leser bis zum Ende der Leseprobe nicht klar was die Ursache für dieses "Versteckspiel" war und das fand ich auch sehr schön und interessant. Umso enttäuschter war ich gewesen, als die ganze Ursache bereits im Klappentext Preis gegeben, da die Leseprobe bei mir bereits super Neugierde aufgebaut hat, aber nunja, vielleicht hat das Buch ja noch mehr zu bieten, ich hoffe es!             

Ein weiterer positiver Aspekt, zumindest für mich, war defintiv der Titel "Der Duft von Erde und Zitronen". Der Titel klingt traumhaft und sehr harmonisch und passt hervorragend zu dem Cover, welches die Harmonie noch verdeutlicht und erst nach dem man wohl die Handlung der Geschichte begriffen hat, kommt ein gewissen Kontrast zwischen dem idyllischen Cover und der spannenden Erzählung.

Was mir ebenfalls schon in der Leseprobe aufgefallen ist und auch gefallen hat, war die Abwechslung, mit welcher die italienische Autorin geschrieben hat. Sie zeigt dem Leser sowohl die jetzige Situation und das Leben von Carmelina, als auch etwas von ihrer Familie. Das frühere Familienleben, Berufe und Geschwister. So kommt auf keinen Fall Langweile auf, es gibt immer wieder Orts- und Zeitsprünge und als Leser ist man einfach an die Worte von Margherita Oggero gebunden und so war ich schon in der Leseprobe sehr in die Geschichte vertieft und enttäuscht als diese, zumindest vorerst, leider schon endete.