Kein typischer Krimi

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Håkan Nesser wird auch in diesem Buch der Erwartung gerecht, eine spannende, sprachlich gelungene und atmosphärisch überzeugende Kriminalgeschichte zu erzählen. Er erzählt aus der Perspektive von verschiedenen Personen, die durch eine Schule in einer schwedischen Kleinstadt verbunden sind, und ganz allmählich setzt sich aus den einzelnen Sichtweisen ein Bild zusammen, erklärt sich der Titel und entwickeln sich Zusammenhänge zwischen den Figuren. Nach der Leseprobe hätte ich am liebsten sofort weitergelesen, dann lag das Rezensionsemplar aus Zeitmangel etwas länger bei mir, aber nachdem ich wieder angefangen hatte zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, fand es sehr spannend und anspruchsvoll geschrieben. Ein typischer Krimi ist es allerdings nicht, dafür gibt es zu viele Nebenstränge, auch mit Gesellschaftskritik spart Nesser nicht. Aus meiner Sicht auf jeden Fall lesenswert!