Der Fluch der Seherin

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Hier mein Leseeindruck zum neuen Buch “Der Fluch der Seherin” von der Autorin Gabriele Breuer:
Schon das Cover und der Titel haben mich sehr angesprochen.
Die Leseprobe hat mir von Anfang an sehr gut gefallen! Mit einem Schlag versetzt es einem in eine andere, mystische Zeit (14.Jhd). Dort herrscht ein raues Klima und eine gnadenlose Geschichte. Hier lebt die Seherin Morag – ich finde die Namen in der Vergangenheitsgeschichte einfach total schön.
Das nächste Kapitel bzw. das Buch im eigentlichen Sinn beginnt im Jahre 1999 in Köln.
Die Geschichte der alten Zeit gefällt mir besser, aber ich bin mir sicher, die verschiedenen Zeiten und/oder die Wege der Charaktere werden sich noch kreuzen ;-)
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man taucht regelrecht in die Geschichte ein.

Mit Begeisterung begann ich also mit dem Weiterlesen des Buches. Doch irgendwie kam keine Spannung auf. Trotz der wenigen Seiten des Buches brauchte ich ewig zum durchlesen, da ich es mehrmals weglag. Es ist zwar toll geschrieben, aber einfach nicht mein Stil. Ich dacht da etwas mehr an mystische Fantasy, doch irgendwie war der Großteil nur extrem schnulzige Liebesgeschichte. Den "Lichtblitz", der Sean verschwinden" ließ, fand ich total unpassend. Ebenso dachte ich, es geht mehr um verschiedene Zauber, da gleich im ersten Kapitel ein Fluch in einer unbekannten Sprache ausgesprochen wurde und das beeindruckte mich.
Auch wurde mir dann beim Lesen bewusst, dass die Handlungsstränge immer sehr kurz gehalten waren. Eigentlich untypisch für ein Fantasybuch.
Eine gute überraschende Wendung gab es, ansonsten war das Buch ziemlich vorhersehbar. Die Charaktere waren sehr sympathisch und wenn man das Liebesgeschichten mag, wird man mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen..
Alles in allem zwar ein tolles Buch, aber eher für Jugendliche.