In fremder Zeit

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michelangelo Avatar

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Im 14. Jahrhundert steht in den schottischen Highlands wieder eine Schlacht um die Unabhängigkeit bevor.
Der kleine Sean, der seinen Onkel, der unterwegs war, um Männer dafür einzuziehen, begleitet wird von der Seherin Morag mit einem Fluch belegt,
als Rache dafür, da sie ihren Mann und Sohn deshalb verlor.
Sean hat sich schon damals auf den ersten Blick in Iseabigail, Morags Tochter verliebt. Beide träumen viele Jahre vom anderen und als sie sich nach vielen Jahren wieder begegnen, beschließen sie zu heiraten.
Kurz vor der der Hochzeit verschwindet Sean nach einem Bad im See spurlos und wacht im Jahr 1999 in Köln wieder auf. Kann er wieder in seine Zeit und zu seiner geliebten Iseabigail zurückkehren?

Durch den Roman ziehen sich 2 Erzählstränge. Der eine versetzt uns ins Jahr 1324 und der zweite handelt in der Gegenwart.
Die Sprünge zwischen den Strängen sind gut nachzuvollziehen und der ganze Roman lässt sich leicht und flüssig lesen.
Das Geschehen um Sean und Iseabigail ist äußerst spannend und mitreißend beschrieben, vor allem auch die Schwierigkeiten und Probleme,
die auf einen Zeitreisenden in einer fremden Zeit zukommen.
Man leidet mit den Hauptpersonen des Romans förmlich mit und wünscht sich eigentlich nur, dass die beiden es schaffen wieder zusammen zu kommen.

Ich hatte den Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen und viel Freude dabei.
Er ist für alle, die gerne Zeitreisegeschichten lesen, eine absolute Empfehlung!
Das Buch erhält 5 Sterne für eine gelungene, spannende Geschichte.