Zeitreise

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hatschepsut Avatar

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Leider hat mich die Story nicht so mitgerissen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Story an sich ist toll, aber die Umsetzung war für mich nicht wirklich gut. Vielleicht lag es daran, daß die Abläufe zu schnell waren, sie hätten etwas mehr ausgeschmückt werden können. Die Protagonisten waren allesamt nahe am Wasser gebaut und es flossen mehr Tränen, als Handlungen. Die Auflösung und das Ende kam ziemlich platt und und für mich etwas zu gewollt daher. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt von DER Zeitreisestory von Diana Gabbaldon, die einfach viel ausführlicher und nicht so schmalzig ist. Die Autorin erwähnt am Anfang auch genau diese Saga und da habe ich vielleicht etwas mehr erhofft.
Es ist der Beginn des 14. Jahrhunderts, als Seans Onkel auf der Suche nach jungen Männern ist, die er für den Krieg zwangsverpflichten will. Da kommt er an dem Haus von Morag und ihrer Familie vorbei und nimmt sowohl den Sohn, als auch den kranken Mann mit. Morag verflucht Sean, von dem sie denkt, er sei der Sohn des Kriegsherrn, daß wenn er die Liebe findet in einen andere Zeit katapultiert wird. Die kleine Tochter Iseabail beobachtet das alles, versteht es nur nicht. Morag stirbt, Iseabail wird von Adam, ihrem Ziehvater aufgezogen, der sich am Sterbebett ihres Vaters dazu verpflichtet hat.
Als junge Erwachsene lernen sich Iseabail und Sean kennen und lieben. Es kommt, wie es kommen muß und der Fluch greift. Sean wird in das zwanzigste Jahrhundert gesandt. Während Iseabail Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um ihren Geliebten wieder zurück zu holen, versucht Sean sich in dern Neuzeit zurecht zu finden. Zum Glück trifft er auf Mirjam und Sahra, die ihn bei sich aufnehmen und auch alle Hebel in Bewegung setzen, um ihm zu helfen. Wie es der Zufall so will, stellt sich heraus, daß Sarah auch eine Zeitreisende ist...
Es gibt noch einige Wirrungen und Verwirrungen, viele Emotionen, aber zum guten Schluß wendet sich das Blatt zum Guten und es gibt ein Happy End.