Ein großes Familientreffen

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linatost Avatar

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Ein großer Familienroman. Wir lernen jedes Familienmitglied mit seiner individuellen Geschichte kennen. Auch wenn man erst denkt, vier Schwestern und zwei Eltern, wie unterschiedlich kann die Geschichte schon sein?
Sehr unterschiedlich!

Um die Geschichte etwas spannender zu gestalten, wird sie immer wieder in Rückblicken erzählt. Ein bekanntes Stilmittel. Und doch ist da eine Chronologie drin. Wir springen immer wieder zwischen den einzelnen Personen und seinen Gedanken hin und her und gleichzeitig hüpfen wir in die Vergangenheit die als Baby beginngt und im jetzt endet. Sehr interessant dabei ist, wie sich die Person sieht und wie sie von anderen wahrgenommen wird.

David und Marilyn lernen sich an der Uni kennen und von Anfang an ist es die große Liebe. Sie endet nie und sie können ihre Liebe durch alle guten und alle schlechten Zeiten retten. Sie bekommen vier Töchter in unterschiedlichen Abständen. Während die älteste und die zweite nur ein Jahr trennt, ist die jüngste fast 15 Jahre jünger. Als die zweite Tochter kurz vor der Uni ungewollt schwanger wird, heckt sie mit ihrer großen Schwester einen Plan aus, das Kind heimlich auf die Welt zu bringen und zu adoption frei zu geben. Nach 16 Jahren recherchiert die älteste den verbleib des jungen und bringt ihn zurück in die Familie. Jeder reagiert ganz unterschiedlich darauf und jeder kämpft mit seinen eigenem Leben und seinen Schicksalsschlägen.

Zugegeben hab ich fast die hälfte des Buches gebraucht um wirklich jede Person spannend zu finden. Trotz allem fühlt man sich in dem Buch wohl. David und Marylin strahlen eine so behütete Atmosphäre aus. Man fühlt sich nur geborgen.