Familienbande

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anna-lee Avatar

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Ich halte das über 700 Seiten schwere Harcover dieses Buch in den Händen und der haptische und optische erste Eindruck stechen sehr positiv heraus, das Cover ist sehr schön gestaltet.

In Claire Lombardos Debüt geht es um eine Großfamilie, deren Geflecht an sehr ungleichen Individuen und eine Neuigkeit, die Vergangenheit und Zukunft ins Wanken bringt und zeigt, dass Glück und Unglück manchmal sehr nah beieinander liegen.

Es dauert eine Zeit, bis man bei den vielen verschiedenen Figuren halbwegs durchblickt und in manche Charaktere finde ich nur schwer hinein. Lisa zum Beispiel war mir gleich sympathisch und ihre Geschichte spannend, während ich zu Wendy keinen Zugang gefunden habe.

Lombardo schreibt schön und klug, jedoch manchmal etwas langweilig und ich habe das Gefühl, die Geschichte verliert immer mal wieder an Fahrt. In solchen Momenten musste ich mich ein wenig zum Weiterlesen überwinden, bis mich die Story dann wieder gepackt hat. Gefallen haben mir die verschiedenen Blickwinkel, auch wenn manche Figuren etwas zu kurz kommen, von Grace bekommt man beispielsweise nicht viel mit.