Der Herr des Turmes

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hatschepsut Avatar

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Auf dem Cover sieht man vermutlich schon die Hauptfigur Vaelin al Sorna mit seinem Bogen in der Hand. In dem zweiten Teil der Triologie begleitet man den sympatischen Protagonisten und auch andere wichtige Figuren durch eine Zeit, in der der Krieg alle heimsucht. In jedem Kapitel hat man die Sicht auf einen von ihnen und kommt den verschiedenen Persönlichkeiten näher. Jeder hat auf seine Weise ein Päckchen zu tragen und meistert die gestellten Anforderungen bestmöglich. Alle haben in irgendeiner Weist mit Vaelin al Sorna zu tun und so führen alle losen Fäden im Finale auch zusammen. Jede Geschichte für sich ist fesselnd und im großen Finale explodieren sie und lassen sowohl ein befriedigendes, als auch ein offenes Ende zurück. Aber die gesamte Story ist ja auch noch nicht zu Ende und die große Gefahr ist nur in die Flucht geschlagen, nicht vernichtet.
Vaelin al Sorna, der viele Namen trägt, möchte jetzt nur noch Frieden und nicht mehr kämpfen. Endlich wieder in der Freiheit, dem Glauben den Rücken gekehrt, hat er sein Schwert gut eingepackt und möchte nur nach Hause zu seiner Halbschwester, die er kaum kennen gelernt hat. Das Lied des Blutes schweigt und er ist froh darüber. Auf dem Weg Richtung Heimat versucht ein junges Mädchen ihn umzubringen. Reva ist die Tochter der Wahrklinge und ist in dem fanatischen Glauben des Weltvaters erzogen worden und ihr einziges Ziel soll der Tod Vaelins sein. Außerdem ist es wichtig das Schwert ihres Vaters wieder in ihren Besitz zu bringen. Der Anschlag auf Vaelin mißlingt trotz ihrer guten kämpferischen Ausbildung, denn sie ist ihm haushoch unterlegen. Anstatt daß Vaelin sie tötet bittet er sie ihn zu begleiten, dann würde er ihr sagen, wo sich das besagte Schwert befindet. Auf ihrem Weg unterrichtet Vaelin sie in Schwertkunst und auch in Bogenschießen, daß ihr ihr Priester eigentlich verboten hat. So sehr sie sich dagegen auch wehrt, der Keim ist gesät, daß sie sich vielleicht auf einem falschen Weg befindet. Sie lernt den gehaßten Feind als netten, freundlichen, ehrlichen Menschen kennen und auch mögen.Aber jeder hat seinen Weg zu gehen und so trennen sich die beiden wieder und es dauert lange, bis sei wieder aufeinander treffen sollen. Der Leser begleitet die Beiden weiterhin und auch noch andere Figuren kommen ins Spiel.
Vaelins Wunsch nach Frieden ist leider nur von kurzer Dauer, denn das Lied des Blutes meldet sich wieder und muß gehört werden. Ein Krieg bricht aus und Vaelin kann nicht anders, als sich auf die richtige Seite zu stellen und zu kämpfen.
Vaelins früherer Freund und Verbündeter Frentin ist als Sklave trainiert worden und mit Tätowierungen gefesselt worden. Er wird an eine unbarmherzige Frau verkauft, die ihren eigenen Plan hat und mißbraucht ihn als Meuchelmörder. Er kann sich nicht dagegen wehren, denn sonst bringen ihn die schmerzhaften, unsichtbaren Fesseln um.
Die Prinzessin Lyrna wird als Abgesandte in feindliches Land geschickt und erlebt dort ihre eigenen Erfahrungen, die sie reifer und stärker machen. Seit ihr Vater gestorben ist, sitzt ihr Bruder auf dem Thron und sie akzeptiert es auch. Allerdings ist sie die schlauere und strategisch besser ausgebildete. Auf ihrem Weg ins Feindesland durchlebt sie viele Gefahren, bekommt aber auch eine Freundin fürs Leben.
Am Ende führen alle Lebensgeschichten zusammen, denn es gilt einen gemeinsamen Feind zu vernichten.