Spannende und interessant aufgebaute Geschichte bis zur letzten Seite

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silke.stein Avatar

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Jule Sommer ist seit über einem Jahr als Reporterin bei dem renommierten Trendmagazin Schall. Einen Job, den sie sich durch hervorragende journalistische Arbeit und Hartnäckigkeit erarbeitet hat.
Diese Hartnäckigkeit zahlt sich offensichtlich auch aus als es ihr gelingt den legendären Tontechniker der Band Klarstein, der seit 34 Jahren völlig zurückgezogen in Griechenland lebt, zu einem Interview zu überreden.
Sebastien Winter empfängt sie, wirkt aber nicht gerade als würde er sie mögen und sie zweifelt anfänglich ob er ihr wirklich die Wahrheit und die Details von 1977 erzählen wird, als Jerome ermordet wurde.
Nach einem gemeinsamen Flipper Spiel und dem einen oder anderen Getränkt, scheint er aufzutauen und beginnt seine Geschichte zu erzählen, die er Jule bitte genau so wiederzugeben wie er sie ihr berichtet.
Gleich zu Beginn konfrontiert er sie mit der Aussage: „Ich hatte ein Motiv und ich war am Tatort.“
Es war sehr spannend aufgebaut wie Sebastian Winter die Erlebnisse von 1977 vor Jule Sommer ausbreitet. Nur Schritt für Schritt legt er offen was damals passierte, und dabei lässt der Auto viel Raum für eigene Interpretationen.
Der Text ist wunderbar geschrieben und lässt sich flüssig „weglesen“. Für mich war es ein großes Lesevergnügen.