Was damals geschah

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Jule Sommer, Reporterin für ein Musik-Trend-Magazin gelingt es durch ihre Hartnäckigkeit bis zu Sebastian Winter vorzudringen. Vor 34 Jahren war er Tontechniker von „Klarstein“, der damals aufstrebenden und erfolgreichen Band. Durch den Mord an Jerome, dem Sänger der Band, in der Villa des Schreckens, wie sie seitdem genannt wurde, zerfiel die Gruppe. Jeromes Freundin Zed , einzige Frau und Drummerin, soll ihn ermordet haben und ist seitdem verschwunden. Doch Sebastian behauptet, dass sie es nicht war. Sebastian beginnt seine Erzählung wie er damals nach Berlin kam und wie die Menschen zueinander fanden, die dann zu „Klarstein“ werden sollten, die nicht nur zusammen spielten, sondern auch zusammen wohnten. Wie sie ihren ersten Erfolg hatten. Eine leise erzählte Geschichte und doch weiß man um das Ende der Band, als Jerome erschossen im Tonstudio lag. Durch die beiden Erzählebenen, einerseits das Interview auf der griechischen Insel, Sebastians Rückzugsort, andererseits das Eintauchen in die Vergangenheit entwickelt sich ein Bild davon, was in jener Nacht 1977 in Berlin wirklich geschah. In einem leicht zu lesenden, flüssigen Schreibstil gehalten war das Buch eine sich interessant entwickelnde Geschichte, nicht ohne Reiz.