Ein wahrer Pageturner

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toebi Avatar

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Die dunkle und blutige Covergestaltung lässt schon auf mindestens einen grausamen Tod schließen, mit dem der Leser es auf den folgenden Seiten zu tun bekommen wird. Es bedarf nur weniger Seiten, d.h. 10 bis max. 30 Seiten, dann ist man schon mitten im Geschehen und darf das Atmen nicht vergessen. Vom Hier und Jetzt wird der Leser im nächsten Kapitel zum Beginn dieser Verbrechensserie zurückversetzt und so wird der Spannungsbogen weiter gespannt. Um den Leser schließlich wieder an den Ausgangspunkt zurückzuholen, benutzt Chris Carter in etwa die gleichen Worte als an dieser Stelle zuvor ausgeblendet wurde. Es ist in etwa vergleichbar mit einer Werbepause, die einen Film an der spannendsten Stelle unterbricht. Ist die Pause zu Ende, erfolgt der Einstieg danach mit der wiederholten Sequenz, die vor der Pause bereits gezeigt wurde. Es ist kaum zu glauben, dass Chris Carter mit diesem Thriller sein Debüt als Autor feiert. Der Maßstab für folgende Bücher ist damit hoch gesteckt. Dies Buch ist ein wahrer Pageturner. Ist man erst mit dem Buch angefangen, dann lässt es einen nicht mehr los.