Der letzte Pilger

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herrmaus Avatar

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Der Debütroman „Der letzte Pilger“ von Gard Sveen ist auch gleichzeitig der Beginn einer Reihe um Kommissar Tommy Bergmann, der Hauptfigur dieser Romane.
Das Buch spielt in zwei Zeitabschnitten: 1942 zur Zeit des 2. Weltkriegs und im Jahr 2003. Überwiegend spielt der Roman in Norwegen, aber auch Schweden England und Deutschland sind Schauplätze dieses Krimis.
Es beginnt in Norwegen, wo man im Sommer 2003 in der Nordmarka die Lei-chen dreier Personen entdeckt, unter ihnen ein kleines Mädchen. Die Leichen sind schon skelettiert und durch die Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Per-sonen 1942 ermordet worden waren.
Kurz nach dem Fund der Leichen wird der ehemalige Widerstandskämpfer Carl Oskar Krogh ermordet aufgefunden. Die Leiche ist brutal zugerichtet. Kommis-sar Tommy Bergmann ist der ermittelnde Kommissar dieses Mordes. In seinen Ermittlungen nimmt er weite Wege in Kauf, so auch nach Deutschland, beson-ders Berlin. Kommissar Bergmann stellt als einziger fest, dass eine Verbindung zwischen den Toten in der Nordmarka und Carl Oskar Krogh besteht. Besonders die Agentin Agnes Gerner steht hier im Mittelpunkt.
Der Autor Gard Sveen erhöht die Spannung, indem er oft zwischen Vergangen-heit und Gegenwart wechselt. Man glaubt oft, den Fall gelöst zu haben, aber durch die Rückblenden ergibt sich immer wieder eine andere und neue Erkennt-nis.
Der Roman findet erst im Finale seine Auflösung, was ich als sehr gelungen be-zeichnen möchte.
Auf die neuen Ermittlungen von Tommy Bergmann bin ich schon jetzt gespannt. Ein guter skandinavischer Krimi.