Kurz, aber spannend und gut

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greenscorpion Avatar

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Thorsten Magolf, der seine Frau durch ein Krebsleiden verloren hat, entschließt sich, mit seinem Sohn Bastian einen Kururlaub auf Langeroog zu verbringen. Auch Annika, als alleinerziehende Mutter überfordert, macht eine Mutter-Kind-Kur auf Langeroog. Doch als sie ankommt, macht sie eine erschreckende Entdeckung. Auf ihrem Bett liegt eine abgetrennte Hand. Eva Sturm ist sofort zur Stelle und erfährt, dass Thorsten Magolf und sein Sohn seit zwei Tagen verschwunden ist. Ist die Hand von Thorsten Magolf? Lebt er noch? Und hängen diese beiden Fälle überhaupt zusammen? Das muss Eva nun herausfinden.

Sehr positiv ist, dass man gleich zu Anfang etwas über Eva Sturm erfährt, da es ja bereits der 11. Band mit Eva Sturm ist und man sonst Schwierigkeiten hätte, das ein oder andere zu verstehen.
Ohne großes Drumherum beginnt auch gleich die Geschichte und man ist von Anfang an gefesselt. Auch die Spannung beginnt im ersten Kapitel und hält sich gut bis zum Ende.
Leider ist das Buch doch sehr kurz gehalten und man hat es schnell durchgelesen. Als Lesestoff im Urlaub sicher ganz praktisch, aber ich hätte gern etwas länger gelesen, da es auch für die Kürze des Buches zu viele Geschichten enthält, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben und man das ein oder andere Detail etwas mehr hätte ausschmücken können.
Alles in allem aber sehr unterhaltsam, spannend und wegen des sehr guten Schreibstils auch angenehm zu lesen.
Für den Urlaub bestens geeignet, aber auch sonst als Kurzkrimi sehr zu empfehlen.