Viele Schicksale

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moneypenny Avatar

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Laeckberg versteht es mit ihrer Sprache und ihrem Schreibstil den Leser auf ihre Insel zu holen.
Schon nach wenigen Worten ist man mittendrin, sie hält sich nicht an ellenlangen Einführungen auf, gleich geht es los und man erfährt mit und mit um wen es geht.

Gleich fließen einige Erzählstränge zusammen, dazu sehr erschütternde schicksalreiche geheimnissvolle Geschichten. Annie flüchtet mit Blutverschmierten Händen und ihrem kleinen Sohn nach Graskär, eine Insel mit einem Haus und einem Leuchtturm. Sie lässt einen vermeintlich Toten zurück. Wie es zu dem Unglück oder Unfall kam bleibt erst mal offen.

Patrick ein Polizist, hat einige Kinder zu guter letzt Zwillinge die noch dazu per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden mussten. Seine Frau und ihre Schwester, beide Schwanger, hatten einen schweren Autounfall. Das Kind ihrer Schwester hat nicht überlebt.

Matte, scheint auch vom Schicksal getroffen, seine Mutter kocht für ihn, versucht ihn nach Misshandlungen wieder aufzupäppeln.
Er arbeitet bei der Stadt an einem Projekt für ein Spa, was jedoch vollkommen falsch kalkuliert scheint.

Hab ich noch was vergessen ... es waren schon einige Informationen, die jedoch schon nach wenigen Seiten - innerhalb der Leseprobe - in einander laufen. Die aufgeworfenen Fragen und wechselnden Szenen, machen das Lesen sehr spannend. Man mag nicht mehr aufhören.
Das lässt auf einen spannenden Krimi hoffen.

Ich würde gerne wissen wie es weitergeht.

DAS COVER
Es wirkt für mich bedrückend, gerade wegen des Holzschaukelpferdes im offenen alten Fensters vor dem Hintergrund des weiten Horizont und dem Meer und dann die Blutflecken.