Der Mann, der den Regen träumt - ebenso wunderschön wie das Debüt des Autors?

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Nach dem bezaubernden und mit im Januar vollkommen begeisternden "Mädchen mit den gläsernen Füßen" habe ich dem neuen Buch von Ali Shaw regelrecht entgegen gefiebert. Nun erscheint es nächsten Monat, das Cover ist genauso schön wie bei dem ersten Roman, der Klappentext genauso vielversprechend - und die Leseprobe hat mich schon nach kurzer Zeit genauso gefangen genommen!

Ali Shaw hat einen ganz eigenen Stil und dieser wird von Anfang an wieder deutlich. Eigentlich bin ich nicht der Typ Leser, der gern ellenlange Beschreibungen in allen Details liest, aber dieser Autor schafft es irgendwie, mich trotzdem zu fesseln. Die Umgebung wirkt zauberhaft, sogar der Sitzplatz im Flugzeug besitzt eine geheimnisvolle Aura - und ich weiß nicht, wie der Mann das macht!

Elsa scheint bisher eine interessante Protagonistin zu sein, die selbst nicht genau weiß, was sie von ihrem Leben erwartet, nur, dass es nicht das ist, was sie bisher hatte. Sie ist einerseits die Tochter ihrer Mutter - was man am Äußeren sieht - besitzt aber, wie sie selbst vermutet, eher die Eigenschaften ihres Vaters, der bei einem Tornado ins Leben kam. Nun zieht sie auf unbestimmte Zeit ins kleine Städtchen Thunderstown zu einem gewissen Kenneth, über den man noch nicht wirklich viel erfährt. Sie erkundet die Landschaft und erlebt gleich eine schreckliche Szene: Ein Hund ist von einer Menschenmenge umringt, die nach einem Daniel verlangt - kurz darauf erscheint ein Mann, beruhigt das Tier und bricht ihm dann das Genick...Das Ganze ist und bleibt mysteriös und wird, wie man das schon aus dem anderen Buch kennt, möglicherweise gar nicht aufgelöst. Wer weiß das schon? Ich bin jedenfalls gespannt und würde mich freuen, weiterlesen zu dürfen!