Besser als der erste Roman

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erdbeere Avatar

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Der erste Roman von Ali Shaw "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" hat mir schon gut gefallen, wodurch ich eine ziemlich hohe Erwartung an dieses Buch hatte und ich muss sagen, dass ich es noch schöner fand. Während sich das erste auf den ersten hundert Seiten doch etwas gezogen hat und dann erst allmählich die Spannung zunahm, fing es bei dem "Mann, der den Regen träumt" schon von der allerersten Seite an, interessant zu werden.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Elsa, das nach dem Tod ihres Vaters und der Trennung von ihrem Freund in das Dorf Thunderstown flieht, um ein bisschen Raum zwischen sich und die Ereignisse zu bringen. Dort kommt sie bei Kenneth Olivier unter und trifft bei einer Ortserkundung auf Finn, mit dem sie nach anfänglichen Schwirigkeiten eine Beziehung beginnt. Doch die Ortsbewohner fürchten ihn, da sie an einen Mann namens Old Man Thunder glauben, der in der Lage ist, das Wetter zu kontrollieren, wodurch ihre Liebe möglichst geheim bleiben sollte und auf die Probe gestellt wird.

Das Cover ist wunderschön und lädt allein dadurch schon zum Lesen ein. Auch passt der Schreibstil optimal zur erzählten Geschichte, sie lässt sich flüssig lesen, weshalb man gar nicht mehr aufhören möchte, wenn man einmal angefangen hat. Elsas Geschichte wird zugleich wunderschön und traurig erzählt, sodass immer eine melancholische Grundstimmung vorhanden ist, die einen in eine andere Welt trägt. Es ist sehr leicht, sich in das Buch einzufinden, da alles sehr genau beschrieben ist, was jedoch nicht dazu führt, dass der Roman langweilig wirkt oder man die Lust am Weiterlesen verliert. Im Gegenteil, es regt sogar noch zum weiteren Lesen an, da man alles mit Elsas Augen sieht und nun gespannt ist, was als nächstes passiert.
Von daher kann ich es nur empfehlen, dieses Buch zu lesen.