Wunderbare Sprache

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verena Avatar

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Elsa lässt ihr bisheriges Leben zurück und zieht in das entfernte und einsam gelegene Örtchen Thunderstown. Doch schon bald merkt sie, dass Thunderstown anders ist. Dann lernt sie Finn kennen, mit dem sie ihre Liebe zum Wetter teilen kann: Denn Finn ist halb Mensch und halb Wetter…

„Eine moderne Fabel über die Liebe“ – Diese Zusammenfassung passt wirklich sehr gut zu diesem Buch. Der Leser muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich hier ganz eindeutig um ein Märchen handelt.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Autor verwendet eine sehr schöne Sprache mit vielen bildhaften Beschreibungen, sodass man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen kann und sich auch die Umgebung gut vorstellen kann.

Im Laufe der Geschichte wurde mir diese aber immer suspekter: Zum Einen die seltsamen Vorkommnisse, das unbegreifliche Handeln von Elsa…
Doch der Autor hat auch wirklich tolle und märchenhafte Ideen, die mir sehr gut gefallen haben. Doch dazu möchte ich nicht mehr verraten.

Im Laufe des Buches entstehen auch immer mehr offene Fragen, die leider am Schluss auch nicht alle beantwortet werden. Das Ende hat mich dann doch auch etwas enttäuscht zurück gelassen.

Fazit: Eine märchenhafte schöne Geschichte erzählt in einem wunderbaren Schreibstil – jedoch hat die Geschichte einige Schwachstellen.