Das Debüt von Henning Mankell

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Oskar Johansson ist Sprengmeister. Eines Tages wird er bei einer Fehlzündung schwer verletzt, überlebt aber. Dieses Buch erzählt seine Lebensgeschichte.

Das Cover des Buches hat mir gleich gefallen und mich angesprochen. Ich mag die Einsamkeit und Ruhe, die es vermittelt. Genauso stelle ich mir die Sauna, in der, der betagte Oskar seinen Lebensabend teilweise verbringt vor. Das Setting der Story finde ich ausgesprochen gelungen. Einfach aber wirkungsvoll.

Oskar ist ein ganz außergewöhnlichen Charakter, den ich sehr bewundere. Mankell hat hierbei wieder sein Talent gezeigt.

Anfangs hat mir der Schreibstil gut gefallen, ich war schnell in der Geschichte und konnte dem Geschehen gut folgen. Leider hat sich dies schnell geändert. Teilweise hat mich dann das Geschriebene sehr verwirrt. Einige Passagen waren sehr schwer für mich zu erfassen, aufgrund von schnellen Zeitwechseln und scheinbar nicht zusammenhängenden Inhalten. Zwischendurch hat mich immer mal wieder die Lust am Weiterlesen verlassen, aber ich habe bis zum Schluss durchgehalten. Das war ich diesem großartigen Autor einfach schuldig.

Henning Mankell ist einer meiner liebsten Autoren. Seine Kriminalromane haben mich zum Lesen gebracht. Leider konnten mich diese Geschichte aufgrund des Schreibstils nicht überzeugen, was meiner Bewunderung gegenüber Henning Mankell aber keinen Abbruch tut. Sein Tod hat mich schwer erschüttert. Möge er in Frieden ruhen.