Der Tag, an dem ich fliegen lernte

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chrissy Avatar

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Wenn man den Klappentext liest, denkt man ja, man bekommt hier eine Geschichte in der es um ein traumatisiertes Kind geht. Mutter wirft Baby aus Krankenhaus, wächst mit Vater in einer WG auf. Aber weit gefehlt, das Buch ist eine warmherzige Familiengeschichte um die kleine Luisa, die mit ihrem Vater Paul und ihrem Lebensretter Fergus glücklich und zwanglos in einer Männer-WG wohnt. Als sich die WG auflöst, geht sie mit ihrem Vater auf die große Suche nach ihrer Mutter, die in Brasilien lebt. Der Erzählstil von Stefanie Kremser ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mal darauf eingelassen hat, hat man wirklich Spaß an den verschiedenen Erzählstilen, immer davon abhängig aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Also ich fand mich mit dem Buch wirklich sehr gut unterhalten und kann es nur weiterempfehlen.