Der Tag, an dem ich fliegen lernte

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
lala Avatar

Von

Spät aber doch habe ich das Buch nun endlich fertig gelesen. Die Geschichte erzählt von einem kleinen Mädchen namens Luisa, das kurz nach der Geburt von ihrer Mutter aus dem Fenster geworfen wurde. Das Baby wurde glücklicherweise aufgefangen und überstand den Vorfall unbeschadet, doch die Mutter verschwand ab diesem Zeitpunkt für viele Jahre aus dem Leben ihres Kindest. Luisa wächst bei ihrem Vater und seinen Mitbewohnern in eine Studenten-WG auf. Sie wird von allen herzlichst aufgenommen und erlebt trotz Abwesenheit ihrer Mutter eine unbeschwerte Kindheit. Erst nach einigen Jahren, als sich die WG auflöste, machten sich Luisa und ihre Vater daran, ihre Mutter zu suchen. In Brasilien, ihrem Heimatland, finden sie diese auch...

Mein persönlicher Bezug zu diesem Buch: Ich lebe in einer Studenten-WG, und auch wir haben uns schon mehrmals darüber unterhalten, wie wir wohl mit einem Kind hier umgehen würden.
Von daher war die Thematik an sich sehr spannend, auch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Der kleine Einschub, der die Beziehung der Brasilianer zu Deutschland darstellt, hat der Geschichte eine besondere Note gegeben. Fazit: Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!