Die Mutter, die unter der Milchstraße lebt...

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crimsonangel Avatar

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Nur wenige Stunden nach ihrer Geburt wirft ihre Mutter Luisa aus dem Fenster des Krankenhauses und sucht das Weite. Glücklicherweise ist der Rugby-Spieler Fergus im richtigen Moment zur Stelle und rettet den Säugling. So wächst Luisa bei ihrem Vater Paul in dessen Studenten-WG auf, in der außer den beiden noch der Comic-Zeichner Max und die „Alternative“ Irene leben und in die schließlich auch Fergus einzieht.
Luisa erlebt eine Kindheit voller Liebe und Zuwendung. Nur ein Thema ist absolut tabu: ihre Mutter. Es soll über sieben Jahre dauern, bis sie mehr über ihre Mutter erfährt, von der sie bisher dachte, sie lebe unter der Milchstraße. Schließlich nehmen Paul und Luisa ihre Spur auf und reisen nach Brasilien...
Dieses Buch ist ein locker-leichtes Lesevergnügen! Die Erzählperspektive aus Sicht der kleinen Luisa ist zwar nicht hundertprozentig konsequent, aber trotzdem glaubhaft umgesetzt und schön zu lesen. Man kann sich als Leser sehr gut treiben lassen. Ich hatte auch die Charaktere schnell ins Herz geschlossen, was vor allem daran lag, dass sie authentisch sind und meistbietend sehr liebenswürdig beschrieben werden – aus der Sicht eines kleinen Kindes eben. So konnte ich mit ihnen lachen und leiden.
Gut gefallen hat mir auch die Gestaltung dieser Ausgabe. Ein qualitativ hochwertiges Hardcover mit einer sehr ansprechenden Umschlaggestaltung.