Eine Deutsch-Brasilianische-Geschichte

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
nähkästchen Avatar

Von

Die kleine Luisa wird kurz nach ihrer Geburt von ihrer Mutter Aza aus dem Krankenhausfenster geworfen. Nur mit Glück und einem riesen Schutzengel wird sie unten von einem Spaziergänger, dem Engländer Fergus, aufgefangen und so gerettet. Ihre Mutter ist seitdem spurlos verschwunden, meldet sich nicht mehr und auch niemand sucht nach ihr. So kommt es, dass Luisa in der WG ihres Papas Paul aufwächst. Paul ist noch Student und lebt mit anderen Studenten in einer WG. Kurze Zeit später zieht auch Fergus mit in die WG. Luisa mangelt es dort an nichts, sie bekommt genug Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit. Lange Zeit weiß sie selbst nicht, dass sie überhaupt eine Mutter hat, denn die WG ist ihre perfekte Ersatzfamilie. Doch eines Tages erfährt Luisa von der WG-Mitbewohnerin Irene, dass sie eine Mutter hat. Und kurz nachdem Irene versucht hat, sich das Leben zu nehmen, hinterlässt sie Paul einen Brief von Aza. Einen Brief, den Aza kurz nach ihrem Verschwinden an Paul geschickt hat und von dem er nie erfahren hat. Aza kommt gebürtig aus Brasilien und hinterlässt in dem Brief eine brasilianische Adresse. Und so machen sich Paul und Luisa auf nach Brasilien. Sie begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, auf der sie vieles von Aza und ihren Vorfahren erfährt. Das letzte Stück der Reise werden sie von Fergus begleitet und prompt finden sie Azas Elternhaus und sogar Aza selbst. Das Buch erzählt eine tiefgreifende Geschichte und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Außerdem wird es aus Luisas Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefällt. Und auch wenn das Ende ein wenig traurig ist, sind Paul und Luisa mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.