Tragisch schönes Familiendrama

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dieschönehelena Avatar

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Donna Millner zeichnet das Bild einer Familie, die großen Verlust zu tragen hat. Der Tod der Mutter überschattet die einst glücklichen Kindertage und alle müssen lernen ohne Lucy auszukommen. Dabei schaft es Howard seine Vergangenheit aufzuarbeiten und die Familie verbindet ein noch stärkeres Band der Liebe.

Zum einen ist da die "Gegnwart", die aus Ethies Sichtweise erzählt wird, zum anderen sind da die Kriegsjahre aus der Vergangenheit, aus der Sicht des Vaters.

Dieser Roman ist sehr berührend. Er widmet sich Themen, die schwer fassbar sind und zumeist auch tabulisiert werden.  Der Tod der Mutter,  der bittere Krieg... alles was wir so gern aus unseren Gedächtnissen streichen wollen.

Mich hat dieser Roman sehr berührt. Ich fand die Kriegberichte sehr realistisch und wirklich gut getroffen. Die Familie war sympathisch und liebenswert, sodass ich sie ganz leicht in Herz schließen könnte.

Insgesamt ist "Der Tag an dem Marilyn starb"  ein  sehr eindringlich erzählter Roman.