Der Totschläger

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eule90 Avatar

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Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia arbeiten gemeinsam in Los Angeles im Morddezernat I. Dies kümmert sich um Mordfälle, welche besonders brutal ausgeführt wurden.
Eines Tages bekommt Hunter einen anonymen Anruf. Der Anrufer gibt ihm eine Internetadresse unter der zu sehen ist, wie ein Mann in einem Glaskäfig gefesselt ist und gefangen gehalten wird. Hunter hat nun die Wahl: Wie soll der Mann sterben? Feuer oder Wasser? Hunter sieht, dass er eine Entscheidung treffen muss und wählt Wasser. Der Mann stirbt nicht, weil er ertrinkt, sondern der Mörder mischt in das Wasser Natronlauge und dem Mann wird bei lebendigem Leibe die Haut weggeätzt.
Hunter und Garcia nehmen die Ermittlungen auf, haben es jedoch schwer. Der Mörder hat keine Fehler gemacht und ist nicht aufzufinden, weder über sein Handy noch über die Internetseite. Es dauert nicht lange und die Leiche des Mannes wird gefunden, so dass die beiden Ermittler zumindest einen kleinen Anhaltspunkt haben. Doch schon bald erreicht Hunter der nächste Anruf und das nächste Video. Am Ende gerät auch Hunter in die Fänge des Mörders und muss eine schwere Entscheidung treffen: Entweder er bringt sich um oder der Mörder erschießt die Frau von seinem Partner Carlos Garcia, welcher nur am PC zusehen kann.
Mal wieder ein packender Thriller von Chris Carter, auch wenn mich dieser nicht ganz so stark in seinen Bann gezogen hat wie andere. Trotzdem hat auch dieses Buch wieder einen wahnsinnig hohen Gruselfaktor. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und klar. Es bleiben keine Fragen und für den Leser ist alles klar nachvollziehbar. Einen kleinen negativen Punkt habe ich bei diesem Buch dann aber doch empfunden. Mir waren die Szenen, in denen die Computertechnischen Dinge erklärt wurden etwas zu lang und zu langweilig. Das kann aber auch daran liegen, dass mich solche Dinge gar nicht interessieren und für mich auch nicht wichtig waren um den Sinn des Buches zu verstehen. Das ist aber nur ein ganz kleiner Punkt. Der Rest des Buches ist sehr gut und ich würde es jedem weiter empfehlen.