Der Totschläger

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maya Avatar

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Ein Anruf von einem Unbekannten erreicht Detective Hunter. Ihm wird eine Internetadresse mitgeteilt und als er diese aufruft, kann er nicht glauben was er sieht. Ein Mann sitzt gefesselt in einem Glaskasten und der Unbekannte bietet Hunter an die Todesart auszuwählen.
Es geht nicht um Tod oder Leben, hier geht es um Feuer oder Wasser...
Bei den folgenden Morden entscheiden Internetnutzer die Todesart. Niemand hat Bedenken auf die Buttons zu klicken...
Das FBI ist an der Tätersuche beteiligt, aber durch das technische Können des Täters, gibt es keine Möglichkeit ihn zu finden.
Die Wahl der Opfer scheint wahllos zu sein...

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit überlegt, wie man einem so intelligenten Täter auf die Spur kommen könnte. Erschreckend ist die Gedankenlosigkeit der Menschen beim Anklicken der gewünschten Todesart.
Es scheint so, als ob kaum jemand in der Lage ist, zu beurteilen ob es echt ist oder nur ein "Fake"...
Chris Carter hat einen sehr deutlichen, ja auch brutalen Schreibstil, was die Beschreibungen der Todesart betrifft.
Das könnte manchen Leser abschrecken.
Den anderen steht eine lange und schlaflose Nacht bevor, denn aus der Hand legen kann man diesen Roman sehr schwer.