Und wovor hast Du Angst?

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baerbelb Avatar

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Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia werden zu einem Mord in einer Kirche gerufen. Das Opfer: der Priester. Erst wurde er geköpft, dann wurde ihm ein Hundekopf aufgesetzt und er liegt in einem Blutkreis. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Auf seiner Brust wurde mit fremden Blut die Zahl „3“ geschrieben. Gab es etwa auch schon Nummer 1 und 2? Die Antwort ist einfach: ja.

Kurz darauf wird in einem zum Verkauf stehendem Haus eine Frauenleiche gefunden, die am hauseigenen Kamin nackt gegrillt und durchgegart wurde. Und auf ihrem Rücken steht die 4.

Spätestens jetzt ist allen klar, dass ein äußerst grausamer Serienmörder sein Unwesen treibt. Hunter und Garcia bekommen noch einen jungen Kollegen für die Recherchen beiseitegestellt. Zudem müssen sie sich noch mit der Reporterin Claire herumärgern, die ihnen mit ihren Artikeln die Ermittlungen noch mehr erschwert.

Als dann auch noch die 17jährige Mollie, die schon vor Jahren zu Hause weggelaufen ist, auftaucht und Hunter von ihren Visionen bezüglich der Morde erzählt, muß er auf sie auch noch aufpassen.

Hunter und Garcia versuchen herauszufinden, was diese vier Opfer gemeinsam hatten und ob sie sich überhaupt kannten. Schon bald ist klar, dass sie alle auf die gleiche Weise starben: jeder mit seiner größten Angst: Wasser, Wespen, geköpfter Hund, Feuer. Und sie haben sich alle aus der Schulzeit gekannt. Wer aus der alten Clique könnte der nächste sein und warum? Woher kennt der Mörder ihre Ängest so genau?

**Mein Fazit**

Für zarte Seelchen ist dieser Thriller mit Sicherheit nicht bestimmt. Chris Carter beschreibt die grausamen Szenen äußerst anschaulich und lebendig aus Sicht des Beobachters. Als Leser ist man ab der ersten Zeile im Bann der Geschichte und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es gelingt ihm die Spannung und das Tempo von der ersten bis zur letzten Seite zu halten.

Es ist schwer vorstellbar, dass ein einziger Mensch aufgrund seines lebenslangen Hasses derart grausam und langwierig seine Opfer zu Tode quälen kann.

Einige Kapitel beschreiben die Taten direkt, andere die Visionen von Mollie. Hauptsächlich nimmt der Leser aber dan den Ermittlungen von Hunter und Garcia teil.

Angenehm fand ich auch, dass die einzelnen Kapitel immer sehr kurz gehalten sind und damit kleine Lesepausen erleichtert werden.

 

**Autor**

Chris Carter wurde in Brasilien geboren, studierte in den USA. Er hat selbst als Kriminalpsychologe gearbeitet, woher auch sein fundiertes Wissen für seine durchaus als grausam zu bezeichnenden Thriller stammen dürfte. Danach wurde er Rockmusiker und lebte in London, bevor er sich für das Schreiben entschied.

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