Der Volkskontroleur

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funkelfaden Avatar

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Endlich fertig. Ich muss zugeben, ich habe an den 400 Seiten ziemlich zu kämpfen gehabt und sehr lange gelesen.
Warum? Das Buch konnte mich inhaltlich und stilistisch leider nicht so ganz fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.

Noch einmal zum Inhalt: 

Pawel wird zum Volkskontroleur gewählt und muss seine Familie verlassen. Seine Frau trifft dies hart, aber ihn scheint es wenig zu stören. Er wirkt eher naiv. Auf der 2. Handlungsebene tauscht ein Deserteur die Kleidung mit einem Engel, der zur Erde kommt. Der Engel erlebt gleich seine erste Enttäuschung.

Viele kleine Geschichten bilden das Konstrukt einer großen, langen Geschichte, aber der rote Faden fehlt ein wenig. Ich vermute, das ich einfach eine andere Art von Humor bevorzuge.

Stilistisch ist die Geschichte nicht schlecht geschrieben bzw. übersetzt, aber ich vermute die deutsche Sprache nimmt dem Buch auch etwas seinen speziellen Charakter, der es zu einem Bestseller werden lies.

Sei es drum, ich denke, dass es sicherlich auch Leser gibt, die an dieser Geschichte gefallen finden werden.