Ungewöhnlich

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draala Avatar

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Diese Geschichte spielt in der ehemaligen Sowjetunion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hauptfigur des Romans ist Pawel Dobrynin, der von den Bewohnern seines Dorfs zum Volkskontrolleur ernannt wird. Als Volkskontrolleur verlässt er Frau und Kind und bereist das ganze Land. Diese Reise durch das große Land ist Gegenstand dieses Romans.

Der Roman beinhaltet aber nicht allein diese Geschichte sondern gleich vier, die parallel erzählt werden und eigentlich nicht sehr viel miteinander zu tun haben. Gegenstand der anderen drei Handlungen sind ein Engel, ein Schuldirektor und ein Künstler.

Was anfangs verwirrend war, wegen der verschiedenen Handlungsstränge, wird später doch zu einem Ganzen. Das Buch liest sich doch sehr gut. Vor allem die Sprache des Autors hat es mir angetan. Seine Charaktere beschreibt der Autor äußerst feinfühlig, sehr detailliert und stellenweise ziemlich skurril und originell. Das Buch ist kein typischer Roman. Es hat ein wenig etwas von einem Märchen aber auch von einem Fantasy Buch. Endlich etwas erfrischend neues.