Zwiespältig

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
scherle Avatar

Von

Max lebt zusammen mit seinen Großeltern in Deutschland. Sie sind sogenannte Kontingentflüchtlinge aus Russland, obwohl sie eigentlich keine Juden sind. Seine Großmutter bestimmt das Leben in der Familie. Max darf so gut wie nichts tun aus Angst, er könnte überfahren werden, etwas falsches essen, Bakterien bekommen, sterben. Die Großmutter übertreibt es dabei aber. Max möchte Klavier lernen. Sein Großvater muss ihn immer zum Unterricht bringen und lernt dabei die Lehrerin kennen. Sie verlieben sich und beginnen eine Affäre, die mit einem Kind endet. Doch daraus entsteht dann auf einmal eine Art Patchworkfamilie.

Das Buch lässt mich zwiespältig zurück. Es lies sich gut lesen, doch mit dem Inhalt war ich nicht immer einverstanden. Die Großmutter war sehr speziell. Mir tat vor allem Max leid und mich wunderte es auch nicht, dass sich der Großvater eine andere Beziehung wünschte. Doch die Weiterentwicklung im Buch fand ich dann nicht unbedingt logisch und das Ende war auch irgendwie eigenartig.