Grausame Spiele im wahrsten Sinne des Wortes

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melanie Avatar

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In dieser Dystopie erleben wir ein finsteres London, in dem die Menschen in unterschiedliche Klassen eingeteilt sind. Es gibt die vornehmen Pures und die geächteten Dregs. Den Dregs werden die Kinder oft genommen und als Zirkusartisten ausgebildet. Was zunächst gar nicht so schlimm klingt, ist in Wahrheit sehr grausam, denn es handelt sich um keine normalen Zirkus, wie wir ihn kennen, auch wen man das beim ersten Reinlesen denken könnte, sondern die Dregs müssen ihr Leben riskieren - und oft genug wird auch manipuliert, damit sie verunglücken und es für die Pures spannend bliebt.

Unter diesen Bedingungen lernen sich Hoshiko und Ben kennen - sie muss dort unter unwürdigen Bedingungen als Hochseilartistin arbeiten, während er zu den Pures gehört und sich alles leisten kann, was er will.

Die Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten und ihren Lebenswelten erzählt, was die Geschichte sehr interessant macht. Ich habe die Geschichte in einem Rutsch durchgelesen, aber manche Szenen sind für einen Jugendroman ziemlich grausam, sodass man sich gut überlegen sollte, ob man das Buch wirklich 12-jährigen schenkt.

Ich bin gespannt auf Band 2.