Packend von der ersten Zeile an...

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21rebse Avatar

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Schon das Buchcover hat mich angesprochen und neugierig auf den Buchinhalt gemacht.
Die Leseprobe hat mich wirklich mit dem ersten Satz gepackt, was mir - ehrlich gesagt - schon lange nicht mehr passiert ist. Beim Lesen sind Erinnerungen an Bücher meiner Kinder- und Jugendzeit wach geworden, da meine ersten Geschichten, die ich selbstständig gelesen habe, Tiergeschichten waren.

Narbe ist eine Hündin, die in ihrem Leben bisher nichts geschenkt bekommen hat und es gewohnt ist im Zweifelsfall zu kämpfen. Sie ist gleichzeitig klug und weiß, wie sie sich auf dem Müllberg, der ihre Heimat ist, zurecht finden muss. Ihre Erinnerungen und Gedanken zu ihrem bisherigen Leben haben mich berührt und mir sogar das ein oder andere feuchte Auge beschert.

Als sie auf Max trifft, erscheint ihr dieser wie aus einer anderen Welt. Sie rettet den Hund, der bisher allem Anschein nach ein behütetes Leben geführt hat.

Schön fand ich wie der Zwiespalt, den Narbe in Bezug auf Max hat, beschrieben wird. Einerseits sagt sie sich, dass sie den anderen Hund lieber sich selbst überlassen sollte und doch fühlt sie sich verpflichtet ihm zu helfen. Das zeigt, dass ein sehr mitfühlendes Herz in ihrer Brust schlägt.

Ich bin nach dem Ende der Leserunde sehr gespannt, wie es mit den beiden Hunden weiter gehen wird und habe viele Fragen: Werden sie die Familie von Max finden? Wie weit ist der Weg, den sie dazu zurücklegen müssen? Wie wurde Max überhaupt von seiner Familie getrennt?

Es wäre toll, wenn ich das Buch mitlesen dürfte!