Gefühlvolle und tiefgründige Geschichte

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silvia1981 Avatar

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Obwohl es ein Wunschbuch war, bin ich leider erst in meinem Weihnachtsurlaub dazu gekommen, es zu lesen, und möchte mich vielmals für meine verspätete Rezension entschuldigen. Ich kenne bereits einige Bücher von David Safier und mochte sie alle sehr, weswegen ich sehr gespannt auf sein neues Werk "Die Ballade von Max und Amelie" war, das mir ein Thema mit viel Potential versprach, und ich wurde nicht enttäuscht! Schon das Cover ist wunderschön und sehr passend und auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Man liest aus der Sicht von zwei Hunden - der einäugigen Hündin Narbe, die schon immer auf einer Müllkippe lebt, dort eher als Außenseiterin gilt und kein anderes Leben, und Max, ein gepflegter Hund, der ausgesetzt wurde, nachdem er bis dahin ein glückliches Leben bei einer Menschenfamilie geführt hat, wohin er wieder zurück möchte und Narbe viel davon erzählt. Sie freunden sich an, beide suchen nach Geborgenheit und Liebe. Sie begehen zusammen einen Weg voller Abenteuer und Beschwerlichkeit auf der Suche nach Maxs Zuhause, begegnen dabei vielen anderen Tieren und Menschen, die alle authentisch wirken und liebevoll und sympathisch sind.

David Safier hat mit dieser Geschichte ein sehr gefühlvolles und tiefgründiges Buch geschrieben, das viel über wahre Freundschaft, Liebe und Vertrauen, Selbstzweifel und Sehnsucht, Trauer und Verlust, aber auch Hoffnung erzählt. Sein Schreibstil hat mich wieder einmal total überzeugt, er hat mich unterhalten, berührt und zum Nachdenken angeregt. Man kann mit Max und Narbe lachen und weinen und wird mit einem wunderschönen Ende zufrieden zurück gelassen. Ich werde noch lange an diese Geschichte denken und vergebe meine Leseempfehlung und fünf glänzende Sterne hierfür!